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Identität & Delegation

Ein zentraler Pfeiler der etg24-Sicherheitsarchitektur ist die explizite Identität jedes Akteurs. Statt generische, unpersönliche Sammel-Tokens zu verwenden, gilt ein klares Prinzip: Jeder automatisierte Prozess, jedes Partnersystem und jeder KI-Agent operiert mit einem eigenen, benannten Schlüssel und einer eindeutigen Identität.

Self-Service-Verwaltung von API-Keys

API-Keys erstellst du eigenständig in der Administrationsoberfläche deiner etg24-App – ohne Support-Tickets oder Freigabeschleifen. Bei der Erstellung vergibst du einen aussagekräftigen Namen, wählst die Akteur-Bindung und definierst die Berechtigungs-Scopes.

Die zwei Dimensionen eines API-Keys

Jeder Schlüssel wird durch zwei voneinander unabhängige Eigenschaften definiert:

1. Akteur-Bindung (In wessen Namen handelt der Key?)

  • User-gebunden: Der Agent agiert im Namen einer konkreten Person (z. B. ein KI-Assistent, der für eine Objektbetreuerin Antworten auf Mieteranfragen vorbereitet). Im Audit-Log werden Aktionen dem persönlichen Assistenten dieser Person zugeordnet. Für MCP-Verbindungen nutzen user-gebundene Keys den Endpunkt der Internal API (https://api.etg24.de/api/internal/v1/mcp).
  • Tenant-gebunden: Der Agent agiert im Namen des Unternehmens als Organisation (z. B. für nächtliche ERP-Synchronisationen oder automatische Dokumentenverarbeitung). Aktionen werden der Organisationsebene zugerechnet. Bei MCP nutzen tenant-gebundene Keys den Endpunkt der Property Management API (https://api.etg24.de/propertymanagement/v2/mcp).

2. Zugriffsebene (Was darf der Key ausführen?)

  • Read-only: Kann alle berechtigten Lese-Endpunkte (GET) aufrufen, hat jedoch technisch keinerlei Zugriff auf zustandsändernde Schreib-Befehle (POST). Ideal für Dashboards, Reporting und reine Such-Agenten.
  • Read/write: Kann berechtigte Queries und freigegebene Commands ausführen. Fachliche Domänen und destruktive Operationen (Löschvorgänge) werden über gesonderte Scopes gesteuert.
DimensionAusprägung AAusprägung B
Akteur-BindungUser-gebunden (konkrete Person)Tenant-gebunden (gesamtes Unternehmen)
ZugriffsebeneRead-only (nur Lese-Queries)Read/write (Queries + Commands)
MCP-Ziel.../api/internal/v1/mcp.../propertymanagement/v2/mcp

Ein Key pro Agent

Integrationen dürfen keine gemeinsamen Keys teilen. Wenn jeder Bot, jeder Dienstleister und jede Automatisierung einen eigenen Schlüssel erhält, ergeben sich entscheidende Sicherheitsvorteile:

  • Gezielte Sperrung im Notfall: Ein kompromittierter oder fehlerhafter Agent kann mit einem Klick deaktiviert werden, ohne andere Workflows zu unterbrechen.
  • Transparente Verantwortlichkeit: Logs dokumentieren unmissverständlich, welcher Bot eine Änderung vorgenommen hat.
  • Minimalrechte-Prinzip: Jeder Schlüssel erhält exakt nur die Berechtigungen, die er für seine spezifische Aufgabe benötigt.

Details zur Nachvollziehbarkeit findest du unter Audit-Trail & Änderungszuordnung und zur praktischen Verwaltung unter Key-Lebenszyklus.